1. Juni - Personaltreffen

Am Pfingstmontag vesammelten sich ca. 100 HelferInnen zum alljährlichen Personaltreffen auf dem St. Otmarsberg. Zusammen mit anderen Gläubigen sowie mit der Klostergemeinschaft feierten sie in der Klosterkirche Eucharistie, der P. Emmanuel vorstand. In seiner Predigt lud er die Mitfeiernden ein, mit der hl. Bernadette vor den Felsen von Massbielle zu treten und sich vom lebendigen Wasser umfluten zu lassen. Ja, Gott ist der Spender aller Dinge. Wie aus der Seite seines Sohnes Ströme lebendigen Wassers flossen, so will er auch in uns zum Fliessen kommen.
Der Gottesdienst war auch dieses Jahr wieder vom Lourdes-Personalchörli umrahmt. Sie liessen es sich nicht nehmen, am Schluss des Gottesdienstes noch einen speziellen Gruss an Br. Bernhard zu richten, der am Pfingstfest seinen 60. Geburtstag feierte.
Nach dem Apero, zu dem alle Gottesdienstteilnehmer eingeladen waren, wurden die mitgebrachten Grilladen zubereitet und es kam zu einem gemütlichen Beisamensein im Grossen Saal. Das schöne Wetter erlaubte auch, im Freien zu essen. Als Dank und zur Aufarbeitung der vielen Erinnerungen zeigte. Br. Bernhard noch einige Fotos von der diesjährigen Wallfahrt. Mit einer reichhaltigen Desserttafel konnte der traditionsreiche Tag bei Kaffee und Kuchen einen gedigenen Ausklang finden.

Allen HelferInnen sei an dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank ausgesprochen. Au revoir – bis es wieder heisst: 114. Lourdeswallfahrt der Deutschen und Rätoromanischen Schweiz vom 24. - 30 April 2010. [Diaschau]

30. April / 1. Mai - Heimreise

Der Herr begleite euch!
Nach Tagen der Glaubensfreude und tiefen Begegnungen mit der Kirche und in der Kirche brachte uns der erste Tag im Marienmonat Mai wieder glücklich und zufrieden in die Schweiz, in unsere Familien und Häuser zurück. Wie wir vom Regen in Lourdes begrüsst wurden, so verliessen wir diesen Gnadenort auch wieder. Viele waren aber vorher nochmals kurz an der Grotte und dankten für die Tage der Liebe und der Glaubensfreude. Wenn auch die Nachtzüge zügig unterwegs waren, so fuhr der Tageszug schlussendlich mit zwei Stunden Verspätung ein. Doch einmal mehr war es den Reisenden auf dem Tageszug vergönnt, die prächtige Landschaft entlang des Mittelmeers und der Rhone zu bestaunen.

Ja, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben. Mit diesen Worten des Apostel Paulus lässt sich vielleicht das auf den Punkt bringen, was wir in den letzten 7 Tagen erleben durften: Glaube, der lebt, Liebe, die sich verschenkt, Barmherzigkeit, die zum Leben führt.

Heilige Mutter Gottes, bitte für uns. Heilige Bernadette, bitte für uns. [Diaschau]

Donnerstag, 30. April - Abschied

Au revoir – Auf Wiedersehen!
Nach einem „freien Morgen“, der Kranken wie Gesunden die Möglichkeit bot, noch einmal an die Grotte oder auch in die Stadt zu gehen, versammelte sich die ganze Pilgerfamilie zum Abschluss mit Eucharistiefeier in der Piusbasilika. Abt Marian ging in der Predigt auf die Salbung des Heiligen Geistes ein. Der Geist der Wahrheit und der Liebe führt uns in das Geheimnis der göttlichen wie auch der menschlichen Liebe ein. Der Geist ist es aber auch, der uns lebendig macht und im Glauben wachsen lässt. Ostern lädt uns ein, Mensch zu sein und zwar auf die Ewigkeit hin. Doch dieses Menschsein braucht den Hl. Geist, der uns immer tiefer in dieses Geheimnis einführt. Die hl. Bernadette baute innig auf den Geist der Wahrheit und der Liebe, ganz besonders dort, wo sie nicht verstanden wurde. Und erst aus ihm heraus wurde ihr Weg zum Weg des Lebens in Gott und mit den Menschen.

Bald danach – nach vielen herzlichen Dankeschöns und Worten der Freundschaft machten sich die PilgerInnen der Nachtzüge auf den Weg nach Hause. Jene vom Tageszug dürfen noch etwas verweilen, bis es auch für sie heisst: Au revoir – auf Wiedersehen bis zur 114. Wallfahrt vom 24. - 30. April 2010.

Gottes reichen Segen und mit lieben Grüssen! [Diaschau]

Mittwoch, 29. Arpil - Internationaler Gottesdienst

Salvator Mundi – Heiland der Welt
Immer am Sonntag und am Mittwoch blickt man in Lourdes ganz besonders auf die verschiedenen Nationen. Dieser Blick gründet einzig auf dem Auftrag Jesu: Geht hinaus in alle und verkündet das Evangelium vom Reiche Gottes! Was wir gestern betrachtet haben, wollte nun heute gelebt werden. Wir Schweizer liessen uns mit vielen anderen Pilgergruppen – und sicherlich auch Einzelpilgern – in das Geheimnis dieses Reiches einführen, das bekanntlich nicht nur Himmel und Erde miteinander verbindet, sondern auch Völker und Nationen. Im Internationalen Gottesdienst, dem der Erzbischof von Benevento, Msgr. Andrea Mugione vorstand, feierten wir nicht nur das Geheimnis der hl. Eucharistie, sondern auch den Weg der Bernadette, der letztlich zur grossen Eucharistie – Danksagung wurde. Sie liess sich hineinnehmen in den Ruf der Kirche, um den Dienst an ihr zu tun. Wie Jesus in der Gestalt von Brot und Wein sich „verzehren“ lässt zum Heil der Welt, so ist Bernadette durch die Eucharistie verwandelt worden zur Liebe, zur Barmherzigkeit und zum Leben – ja zum ewigen Leben. Wenn wir den Weg der Bernadette betrachten, dann wird uns nicht nur klar, was Christusglauben ist, sondern auch, dass dieser – unser – Glauben ganz wesentlich auf der Eucharistie auferbaut ist und uns zu wahrhaftigem Leben führt.

Am Nachmittag stand ein anderer wahrhaftiger Lebensweg auf dem Programm – der Kreuzweg. Pfarrer Stefan Staubli verstand es ausgezeichnet, uns in das Geheimnis dieses Weges einzuführen und darüber hinaus zu stärken. Das Stehen beim Kreuz, das Stehen im Leiden verwandelt nicht nur unser Hinschauen, sondern ganz fundamental auch unseren Glauben. Ja, der Glaube an Jesus Christus ist durch das Kreuz erlöst – das gilt auch für uns. Diese Erlösung feierte auch die Rosenkranzgruppe. Heute stand der Rosen-Rosenkranz auf dem Programm. Hunderte rote Rosen schmücken nun den Heiligen Bezirk.

Zum Abschluss des Tages versammelte sich das Personal zur obligaten Messe. Pilgerdirektor Urs Steiner stand der Messe vor und dankte von ganzem Herzen für den unermüdlichen Einsatz. Ja, Bernadette war eine Dienerin und unser Personal dient mit ihr. [Diaschau]

Dienstag, 28. April - Krankensalbung

Herr, bleibe bei uns!
Heute, am vierten Tag unserer Wallfahrt, durften wir einmal mehr erfahren, wie nahe uns Jesus Christus ist. Der christliche Glaube offenbart uns ja bekanntlich nicht einen unfassbaren Gott, der nicht erkennbar oder erahnbar ist. Nein, in Jesus Christus ist Gott Mensch geworden und blickt uns ins Auge – im DU erkennen wir ihn.

Dieses grosse Geheimnis leuchtete einmal mehr in der Eucharistiefeier mit Krankensalbung in der Bernadettekirche auf. Die ganze Pilgergemeinschaft versammelte sich um den einen Altar – um Jesus Christus –, der seine Nähe ganz besonderes den Kranken und Einsamen immer wieder zugesprochen hat. Diese Nähe in der Salbung mit dem hl. Öl zu erfahren, lässt unsere christliche Hoffnung ganz dicht werden. Tränen der Liebe, Tränen der Freude, aber auch Tränen der Umkehr sind wahrhaftige Zeichen unseres Christus, der mit uns auf dem österlichen Weg nach Emmaus ist und uns rufen lässt: Herr, bleibe bei uns! Doch dieser Ausruf, diese Motto kann nicht nur auf dem Weg nach Emmaus gesprochen werden, sondern auch in Lourdes und in der Kirche Schweiz. Bischof Markus nannte unsere Wallfahrt zurecht ein "kirchliches Grossereignis". Aber wie im Evangelium auf den Emmausgang die Sendung folgt: Geht hinaus in alle Welt und verkündet das Evangelium vom Reiche Gottes!, so sind auch wir aufgerufen, Christus, unsere Hoffnung und unser Leben hinauszutragen und ihn zu bitten: Herr, bleibe bei uns. Auf diesem Weg möge uns der Hl. Geist begleiten, aber auch die Gespräche, das Bad im Lourdeswasser, die persönliche Beichte, das Gebet in der Gruppe und nicht zuletzt auch ein Kaffee in gemütlicher Runde.

Ja, Herr, du bist Mitten unter uns und legst uns aus inniger Liebe die Worte in den Mund: Herr, bleibe bei uns. Dafür danken wir dir! [Diaschau]

Montag, 27. April - Gottesdienst an der Grotte

Gott schaut in Barmherzigkeit auf uns
Jeder ganz persönliche Glaubensweg ist ein Weg der Barmherzigkeit. Diese Wahrheit dürfen wir nicht nur in unserem Alltag immer wieder erfahren, sondern ganz besonders während den Tagen in Lourdes. In Barmherzigkeit hat Gott auf die Niedrigkeit seiner Magd geschaut und sie zur Fülle ihrer Berufung geführt. Dasselbe durfte die hl. Bernadette erfahren. Tief, ja ganz innig wurde sie an der Grotte von Massabielle in das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes eingeführt.

Wenn wir heute Morgen uns zur Eucharistiefeier an demselben Ort versammelt haben, dann taten wir das aus der Perspektive der hl. Bernadette. Mit ihr standen wir am Felsen, der durch die Barmherzigkeit Gottes zum Stein des Lebens, ja der Hoffnung wurde. Und wie Bernadette an der Grotte die Hörende war, so forderte uns Bischof Markus ebenfalls auf, Hörende zu sein, die die Stimme der Barmherzigkeit wahrnehmen, die zu uns spricht: „Der Friede sei mit euch!“, um dann das Brot zu brechen. Wenn der Regen dabei auch hörbar auf die Schirme plätscherte, folgte bald nach der Kommunion strahlender Sonnenschein, so als ob Christus nicht nur in unseren Herzen Licht, Hoffnung und Liebe verbreite.

Am Nachmittag versammelten sich wiederum etliche PilgerInnen zur Beichtfeier in der St. Bernadettekirche. Pfarrer Beat Grögli liess uns auf dem Weg der Bernadette die Barmherzigkeit Gottes erkennen. Etliche Gläubige nutzten diese Stunden zur persönlichen Beichte, bevor sie sich mit den Kranken auf dem Weg der Sakramentsprozession machten. Weiter durften wir die Barmherzigkeit Gottes auch im gemeinsamen Rosenkranzgebet, auf dem Kreuzweg oder in der stillen Anbetung erfahren.

Christus leuchtet jedoch nicht nur in den Sakramenten auf. Auch jede persönliche Begegnung kann zu einer Christusbegegnung werden. Das zeigt sich immer wieder bei Gesprächen auf der Strasse, aber auch beim gemeinsamen Essen, wo so mancher persönliche Gedanke mit anderen PilgerInnen geteilt wird.

Herr, erbarme dich. Christus, erbarme dich. Herr, erbarme dich. [Diaschau]

Sonntag, 26. April - Eröffnungsgottesdienst

Heute, nachdem die Nachtzüge ebenfalls nur mit kleiner Verspätung in Lourdes eingetroffen sind, gingen wir weiter unseren Weg. Das Personal stellte in kürzester Zeit die gesamte Infrastruktur auf die Beine und die Neupilger liessen sich durch eine Führung im Heiligen Bezirk in die einzelnen Stationen aus dem Leben der Bernadette einführen. Was einst als schmaler Weg zum Gave begann, ist nun zu einem Platz der Gnaden zur Feier des Glaubens geworden. Bernadette geht voran und wir folgen ihr.
Am Nachmittag eröffneten wir diese Nachfolge auf dem Weg der Bernadette in einer feierlichen Eucharistiefeier. Bischof Markus Büchel von St. Gallen gab seiner tiefen Freude Ausdruck, mit allen PilgerInnen auf dem Weg sein zu dürfen. In seiner Predigt ging er der Frage nach: Wie kann in uns der Christusglauben wachsen?, die er mit der Antwort schloss: Der Christ von heute ist ein Pilger und einer, der umkehrt. Dabei rief er uns auf, diesen Weg mutig zu gehen, im Wissen darum, dass wir Aufbruch und Umkehr immer wieder nötig haben. Die Eröffnungsfeier in der Piusbasilika war vom neuen Pilgerdirektor, Pfarrer Urs Steiner von Zug, bestens vorbereitet worden und vom Pilgerchor, unter der Leitung von Sr. Mirjam Oeschger, umrahmt worden. Möge Christus, der Auferstandene in uns wachsen und reife Früchte der Liebe und Barmherzigkeit hervorbringen.

Im Anschluss an den Gottesdienst suchten alle sofort ein trockens Plätzchen, um nach einer kurzen Pause um 17 Uhr an der Sakramentsprozession teilzunehmen. Wenn die Strassen und Plätze auch von Regenschirmen übersät waren, so konnte der anhaltende Regen der frohen Stimmung bei den Pilgern doch nichts antun. [Diaschau]

Samstag, 25. April - unterwegs nach Lourdes

Der erste Reisetag der 113. Wallfahrt der Interdiözesanen Lourdeswallfahrt der Deutschen und Rätoromanischen Schweiz brachte vieles in Bewegung. Nicht nur 2030 PilgerInnen, darunter 237 Kranke und 463 HelferInnen, machten sich äusserlich auf den Weg nach Lourdes, sondern auch die Herzen aller TeilnehmerInnen schwingten sich in die kommenden gemeinsamen Tage ein.

Bei herrlichem Frühlingswetter rollten die drei Pilgerzüge durch die Schweiz und Frankreich, um das Pyrenäenstädtchen Lourdes zu erreichen. Dabei begleiteten uns nicht nur blühende Wiesen und Wälder oder die stürmische See, sondern vor allem die innere Verbundenheit der grossen Pilgerfamilie. Als Gemeinschaft von Jung und Alt, von Gesunden und Kranken sind wir auf dem „Weg der Bernadette“ und dürfen die vier offiziellen Symbole der diesjährigen Wallfahrt „Erkennen der Berufung, Leben in der Kirche, Eucharistie“ und „Dienst“ erleben, mitgestalten und mitfeiern. Die hl. Bernadette hat diese Symbole in ihrem „kurzen Leben“ nicht nur erkannt, sondern auch zum Blühen gebracht. Immer wieder hat sie auf den Ruf Gottes gehört und geantwortet, der sie tief in das Leben der Kirche – der versammelten Gemeinschaft aller Getauften um Christus – einführte und sie an den Mysterien der Eucharistie und des Dienens teilhaben liess.

So darf am Beginn dieser Pilgerreise sicherlich die Bitte ausgesprochen werden, Gott möge uns und Sie auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria und der hl. Bernadette in dieses tiefe Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu Christi, aus dem die Kirche, aus dem Lourdes, aus dem aber auch unser persönlicher Glauben auferbaut ist, einführen. Bewegt und vertrauend sind wir miteinander auf dem Weg. [Diaschau]

Freitag, 24. April - Vorbereiten der Züge

Es geht bald los!
Heute Morgen wurden in Uznach grosse Mengen an Material verladen. Im Laufe des Tages werden alle Materialien aus unseren Lagern in Oberriet und Rüthi für die 3 Züge auf Lastwagen verladen und zu den Zügen gefahren. Dort werden die Züge für die Wallfahrt vorbereitet. [Diaschau]

Präsidentenkonferenz in Uznach

Am 22. November fand die jährliche Präsidentenkonferenz in Uznach statt. Pilgerdirektor Urs Steiner konnte die 48 Vertreter der Pilgervereine und vom Vorstand der Interdiözesanen Lourdeswallfahrt begrüssen. Nach einem Rückblick auf die Jubiläumswallfahrt wurde die nächste Wallfahrt vom 25. April bis 1. Mai besprochen. Ein wichtiges Trankdaum betraf die Reduzierung der Züge und die neuen Zugsführungen.

GV der Krankenpflegevereinigung

R. Gollino und Frau Dr. Bernauer

Am 25.10.2008 fanden der Einkehrtag und die Hauptversammlung der Krankenpflegevereinigung statt. Der Vormittag stand im Zeichen eines eindrücklichen Referates von Frau Dr. Ursula Bernauer, aus Freiburg im Breisgau. Frau Dr. Bernauer referierte vor rund 100 gespannten Zuhörer und Zuhörerinnen zu den Themen „ die Botschaft der Erscheinungen“ und „Vision und Heilung.“

Nachmittags um 14:15 Uhr begrüsste der Präsident, Renato Gollino rund 192 anwesende Mitglieder, diverse Gäste und Angehörige. Besonders erfreut waren wir unseren neuen Pilgerdirektor, Pfarrer Urs Steiner unter uns zu wissen.
Die Traktanden konnten ordnungsgemäss behandelt werden. Bei den Wahlen nimmt neu der Präses, Pfarrer Stefan Staubli anstelle des Pilgerdirektors Einsitz in den Vorstand. Mit Gottfried Villiger, welcher das Dienstkleiderressort übernimmt und Christine Bürgler-Imhof als Rechnungsrevisorin konnte zwei erfahrene Mitglieder aufgenommen werden. Der Höhepunkt der Versammlung war sicherlich die Aufnahme von 18 neuen Mitgliedern, welche ihre Dienste der Krankenpflegevereinigung zur Verfügung stellen.
Die neuen Mitglieder wurden am anschliessenden Personalgottesdienst in einer würdigen und feierlichen Zeremonie ehrenvoll in die Krankenpflegevereinigung aufgenommen.
Die Hauptversammlung konnte um 16:00 Uhr geschlossen werden. Somit blieb den Mitgliedern noch Zeit vor dem Personalgottesdienst die Kameradschaft und den zwischenmenschlichen Austausch zu pflegen.
Beat Ludwig, Aktuar

Reservation der Hotelbetten

Ende September wurden bei 32 Hotels in Lourdes die Hotelbetten für die Wallfahrt 2009 reserviert. Leider mussten teilweise grosse Preisaufschläge in Kauf genommen werden. Auch die 300 Betten im Accueil N.D. Lourdes für die Kranken sind reserviert.

Generalversammlung 4. 9. 2008

Am Donnerstag, 4. September 2008 trafen sich 26 Mitglieder des Vereins der Interdiözesanen Lourdeswallfahrt der Deutschen und Rätoromanischen Schweiz zur Generalversammlung auf dem St. Otmarsberg.
Nach einer kurzen Andacht in der Krypta der Abtei führte Pilgerdirektor Jürg Schmid zum letzten Mal sehr zügig durch die Traktandenliste. Neben dem Rückblick auf die Jubiläumswallfahrt und dem Ausblick auf die 113. Wallfahrt vom 25. April – 1. Mai 2009 stand die Generalversammlung ganz im Zeichen der Neuwahl des neuen Pilgerdirektors. Nach 9-jähriger Amtszeit trat Pfarrer Jürg Schmid zurück. Der Vorstand freute sich, mit Pfarrer Urs Steiner von Zug einen kompetenten und auf der Wallfahrt bekannten Nachfolger vorschlagen zu können. Nach der Vorstellung wurde Pfarrer Urs Steiner mit grosser Mehrheit zum neuen Pilgerdirektor und Präsidenten des Vereins der Interdiözesanen Lourdeswallfahrt der Deutschen und Rätoromanischen Schweiz gewählt. Wir alle wünschen ihm Gottes Segen in seinem Amt. Dazu konnte in Pfarrer Paul Schlienger ein neues und im Verein bestens bekanntes Mitglied aufgenommen werden. Nach sechzigjährigem Einsatz für die Lourdeswallfahrt gab Pfarrer Othmar Nuber, Wangs seinen Rücktritt aus dem Verein bekannt. Aus gesundheitlichen Gründen entschied sich Professor Bischofberger, Brunnen für den gleichen Schritt. Beiden wünschen wir auf die Fürsprache der Gottesmutter von Lourdes Vertrauen und Liebe im Herrn.
Nach einem feinen Mittagessen, bei dem Pilgerdirektor Jürg Schmid gebührend verabschiedet wurde, machten sich alle wieder auf den Weg in ihren Alltag. So oft konnte man dabei die Worte hören: Bis bald in Lourdes!